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.Kurs «Besser schreiben»



Wer von Berufs wegen viel schreiben muss oder privat mehr schreiben
möchte, holt sich in diesem Kurs das nötige Rüstzeug.
Denn: Besser schreiben ist lernbar!


Ziele des Kurses

– Die Teilnehmenden schreiben klarer, einfacher, verständlich.
– Sie wissen, worauf es beim Schreiben ankommt.
– Sie können mit Schreibblockaden («Schreibstau») umgehen.
– Sie wissen, wie man an eigenen Texten und an Texten anderer arbeitet.
– Ihre Freude am Schreiben, an der Sprache und am Lesen ist (wieder) geweckt.


Aufbau des Kurses


Block 1

In einem vierstündigen Workshop werden die Teilnehmenden in Theorie und Praxis mit dem Thema «Besser schreiben» vertraut gemacht. Sie lernen die «Goldenen Regeln des Schreibens».

Block 2

In den zwei bis vier Wochen nach diesem ersten Teil tauschen die Teilnehmenden, vorzugsweise per E-Mail, mit dem Kursleiter Texte aus, an denen sie arbeiten
oder die sie schon geschrieben haben. Bei den Texten in Arbeit begleitet der Kursleiter als Sprach- und Schreibcoach die Autorinnen und Autoren im Sinne eines «Work in progress» mit Verbesserungsvorschlägen, Anregungen und aufbauender Kritik. Auf bereits geschriebene Texte erhalten die Teilnehmenden eine Beurteilung.

Block 3

In einem dritten Teil, für den wiederum ein halber Tag eingeplant wird, diskutieren die Teilnehmenden mit dem Kursleiter die entstandenen Texte und tauschen Erfahrungen aus. In diesem Block wird auch das Bedürfnis abgeklärt, den Basiskurs «Besser schreiben» modulartig zu erweitern, etwa mit Themen wie «Aufbau eines Textes», «Das Interview» oder «Effizient recherchieren».

Zielpublikum


Der Kurs richtet sich an Personen in Unternehmen, Institutionen oder Organisationen, in denen viel geschrieben wird oder werden muss, und an Privatpersonen, die ihre schriftliche Ausdrucksweise verbessern wollen. Der Kurs findet in der Regel in Gruppen statt: er kann aber – falls gewünscht – auch einzeln belegt werden.

Voraussetzung


Als Voraussetzung bringen die Teilnehmenden die Bereitschaft mit, ihren mündlichen und schriftlichen Ausdruck zu verbessern. Sie erkennen, dass die Sprache am Anfang einer guten Kommunikation steht.

Kursort, Daten, Preise


Jeder Kurs wird individuell zusammengestellt und den Bedürfnissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer angepasst. Wir orientieren und beraten Sie gerne. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf.



>Kursangebot als PDF anschauen und ausdrucken



So arbeitet man an Texten




Was ist Schreiben?
Korrigieren und arbeiten!


In einem Interview mit dem «Magazin», der Samstagszeitschrift des Zürcher «Tages-Anzeigers», hat der portugiesische Schriftsteller Antonio Lobo Antunes auf die Frage «Was ist Schreiben?» das Thema auf den Punkt gebracht:


«Das Wesentliche am Schreiben ist nicht das Schreiben, sondern das Korrigieren. Schreiben ist nur eine Frage des Arbeitens.»


Zu guten Texten kommt man, wenn man an seinen Texten arbeitet und feilt – Satz um Satz.


Ein Beispiel


«Ein Hurrikan hat in New Orleans schwere Verwüstungen angerichtet.»

Prüfen Sie diesen Satz. Ist etwas falsch daran? Falls ja, was? Wie kann er verbessert werden?


Die Analyse


«Schwere» Verwüstungen sind so sinnvoll wie «starke» Orkane oder «ziemliche Katastrophen».


Prüfen Sie, ob ein Adjektiv nötig ist oder ob es genauso gut gestrichen werden könnte.


«Verwüstungen anrichten» ist eine Substantivitis-Konstruktion – eine sprachliche Plage. Unter Substantivitis (Nominalstil) versteht man die Verbindung eines Substantivs mit einem bildleeren Verb. Besser ist der Gebrauch bildhafter, aktiver Verben ohne Substantiv.


«Anrichten» kann ein aktives Verb sein. Beispiele: Der Hausmann richtet das Essen an. Es ist angerichtet. Der Terrorist richtet ein Blutbad an. Da hast du etwas Schönes angerichtet.


«Verwüstung» lässt keinen Plural zu – wie «Versandung», «Vermehrung» oder »Verehrung».


Gutes Deutsch ist:
Ein Hurrikan hat New Orleans verwüstet.

«Man brauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche Dinge.»


Arthur Schopenhauer, Philosoph, 1788 – 1860.
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«Die alten Wörter sind die besten und die kurzen die allerbesten.»


Winston Churchill, Politiker und Schriftsteller (1953: Nobelpreis für Literatur),
1874 – 1965.
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>weitere Zitate

«Ein Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann.»


Antoine de Saint-Exupéry,
französischer Schriftsteller,
29.6.1900 - 31.7.44 (verschollen).
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